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BEHANDLUNGEN

Fünf Wege, wieder in Bewegung zu kommen.

Ob mit ärztlicher Verordnung oder als Wahltherapie: Hier lesen Sie, was hinter jeder unserer fünf Behandlungsformen steckt – wie sie abläuft, wobei sie häufig eingesetzt wird und was Sie selbst dazu beitragen.

Fünf aufgerollte Widerstandsbänder in Lila, Grün, Schwarz, Rot und Gelb auf einem Holzboden im Sonnenlicht

VOR DER ERSTEN BEHANDLUNG

Welche Behandlung passt?

Welche Behandlung zu Ihnen passt, entscheidet kein Prospekt.

Es ergibt sich aus Ihrer Verordnung, aus dem Befund und aus dem, was Sie uns erzählen – über Ihren Alltag, Ihre Beschwerden, Ihre Ziele. Dafür nehmen wir uns Zeit, bevor die erste Hand aufgelegt wird.

Verordnung · Befund · Gespräch – erst dann die Behandlung

Übung mit Band

BEWEGUNGSAPPARAT

Physiotherapie

Physiotherapie ist der Überbegriff und oft der Ausgangspunkt. Sie richtet sich an den gesamten Bewegungsapparat: an Gelenke, die nicht mehr ganz aufgehen, an Muskeln, die zu wenig tragen, an eine Wirbelsäule, die sich im Alltag meldet. Aus Befund und Gespräch entsteht ein Plan. Er verbindet die Arbeit unserer Hände mit aktiven Übungen. Dabei lernen Sie, Ihren Körper wieder genauer wahrzunehmen – und was Sie zwischen den Einheiten selbst beitragen können.

  • Gespräch und Befund am Beginn
  • Behandlungstechniken und aktive Übungen kombiniert
  • Übungen für zu Hause, verständlich erklärt
  • Häufig nach Operationen, Verletzungen oder bei länger bestehenden Beschwerden
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Hände an der Schulter

GELENKE · WIRBELSÄULE

Manuelle Therapie

In der Manuellen Therapie untersuchen wir mit den Händen, wo sich ein Gelenk oder ein Abschnitt der Wirbelsäule nicht mehr frei bewegt – und in welche Richtung. Daraus folgt die Behandlung: eine gezielte, genau dosierte Mobilisation, die Bewegung dort wieder anbahnt, wo sie eingeschränkt ist. Wir gehen ruhig und in kleinen Schritten vor und kündigen jede Technik vorher an. Häufig ergänzen Übungen die Arbeit am Gelenk, damit die gewonnene Beweglichkeit auch im Alltag bleibt.

  • Genaue Untersuchung der Gelenkbeweglichkeit
  • Mobilisation, abgestimmt auf den Befund
  • Jeder Schritt wird angekündigt und erklärt
  • Ergänzende Übungen für die neue Beweglichkeit
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Balanceübung

AKTIV ÜBEN

Heilgymnastik

Bei der Heilgymnastik sind Sie selbst in Bewegung – und wir schauen genau hin. Geübt wird typischerweise mit dem eigenen Körpergewicht oder mit einfachen Hilfsmitteln wie einem Therapieband. Die Auswahl richtet sich nach Ihrem Befund und Ihrer momentanen Belastbarkeit. Wir korrigieren Haltung und Ausführung, bis die Bewegung sitzt. Lieber wenige Übungen sauber als viele nebenbei. Am Ende steht ein Programm, das Sie verstehen und eigenständig weiterführen können.

  • Übungen passend zu Befund und Belastbarkeit
  • Anleitung und Korrektur während der Einheit
  • Steigerung Schritt für Schritt
  • Ein Übungsprogramm für zu Hause
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Massageliege

MUSKULATUR · GEWEBE

Massage

Muskeln, die lange unter Spannung stehen, werden fest und empfindlich. Oft bemerkt man gar nicht, wann es angefangen hat. Die klassische Massage arbeitet mit Streichungen, Knetungen und Druck gezielt an diesen Bereichen. Wie kräftig wir arbeiten, stimmen wir mit Ihnen ab – Ihre Rückmeldung während der Behandlung ist ausdrücklich erwünscht. Am meisten bringt eine Massage als Teil eines Plans: als Vorbereitung auf Bewegung, nicht als Ersatz dafür.

  • Gezielt an verspannter Muskulatur
  • Druck in Abstimmung mit Ihnen
  • Häufig an Rücken, Nacken und Schultern
  • Gut kombinierbar mit aktiven Übungen
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Sanfte Behandlung am Bein

ENTSTAUUNG

Lymphdrainage

Lymphdrainage ist eine sanfte Technik zur Entstauung, etwa nach Operationen oder Verletzungen. Sammelt sich Flüssigkeit im Gewebe, fühlen sich Arme oder Beine schwer und gespannt an. Langsame, kreisende und pumpende Griffe unterstützen den Abtransport der Lymphe in Richtung der Lymphknoten. Die Behandlung beginnt deshalb oft nicht an der Schwellung selbst, sondern ein Stück davor. Der Druck bleibt bewusst gering, das Tempo ruhig.

  • Sanfter, gleichmäßiger Druck
  • Häufig nach Operationen oder Verletzungen
  • Beginn körpernah, dann zur Schwellung hin
  • Langsames, rhythmisches Tempo
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SO ARBEITEN WIR

Vier Grundsätze – für jede der fünf Behandlungen.

  1. 01

    Zuerst verstehen

    Vor der ersten Technik steht das Gespräch. Was ist passiert, was fällt schwer, was soll wieder gehen? Ohne diese Antworten bleibt jede Behandlung ein Ratespiel.

  2. 02

    Zeit für jede Einheit

    Wir planen so, dass nichts zwischen Tür und Angel passiert. Befund, Behandlung und eine kurze Rückschau haben ihren Platz – auch bei einem Termin am Abend.

  3. 03

    Nach Verordnung behandeln

    Liegt eine ärztliche Verordnung vor, gibt sie den Rahmen vor. Innerhalb dieses Rahmens richten wir die Behandlung am Befund aus, nicht an einem Standardprogramm.

  4. 04

    Verständlich erklären

    Sie sollen wissen, was wir tun und warum. Fachbegriffe übersetzen wir. Übungen zeigen wir so lange, bis sie für Sie sitzen.

Hände eines Therapeuten stabilisieren Ferse und Sprunggelenk eines Beins auf einer Therapieliege
STABILISIEREN · MOBILISIEREN · BEWEGEN

FRAGEN

Was Sie zu den Behandlungen wissen sollten.

Ihre Frage ist nicht dabei?

Was ist der Unterschied zwischen Physiotherapie und Manueller Therapie?

Physiotherapie ist der Überbegriff für die Behandlung des Bewegungsapparats – mit Techniken, Übungen und Anleitung. Manuelle Therapie ist eine spezialisierte Form innerhalb der Physiotherapie. Sie konzentriert sich darauf, Gelenke und Wirbelsäule mit den Händen zu untersuchen und zu mobilisieren. In der Praxis greifen beide oft ineinander.

Wann ist Lymphdrainage sinnvoll?

Lymphdrainage kommt vor allem dann infrage, wenn sich Flüssigkeit im Gewebe staut – etwa nach Operationen oder Verletzungen. Bei bestimmten Erkrankungen ist sie nicht geeignet. Ob sie in Ihrem Fall passt, klärt Ihre Ärztin oder Ihr Arzt. Auch deshalb steht bei uns vor jeder Behandlung ein Befund.

Wer entscheidet, welche Behandlung ich bekomme?

Mit einer Verordnung legt Ihre Ärztin oder Ihr Arzt die Behandlungsform fest. Wie wir sie im Detail umsetzen – welche Techniken, welche Übungen, in welchem Tempo –, ergibt sich aus Befund und Gespräch. Als Wahltherapeutinnen besprechen wir den Weg gemeinsam mit Ihnen.

Lassen sich mehrere Behandlungsformen kombinieren?

Häufig ergänzen sich die Behandlungen gut – eine Massage etwa als Vorbereitung auf aktive Übungen. Was in einer Einheit zusammenkommt, hängt von Ihrer Verordnung und vom Befund ab.

Übernimmt die Krankenkasse die Kosten?

Das hängt von Ihrer Krankenkasse ab, von der Verordnung und gegebenenfalls von einer Bewilligung. Bei einer Wahltherapie können Sie nach der Behandlung in der Regel eine Rückerstattung bei Ihrer Kasse beantragen. Wie viel Sie zurückbekommen, regelt Ihre Kasse. Am besten fragen Sie dort vorab nach.

TERMIN

Welche Behandlung passt zu Ihnen? Fragen Sie uns.

Schildern Sie uns kurz Ihr Anliegen und ob eine Verordnung vorliegt. Welche Behandlungsform passt, klären wir anschließend gemeinsam – anhand von Befund und Gespräch.